Platz schaffen und richtig organisieren

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Viele Menschen wünschen sich ein aufgeräumtes Zuhause und somit eine angenehme Atmosphäre. Trotzdem entsteht in vielen Wohnungen immer wieder, manchmal auch schleichend, das Gefühl, dass Räume kleiner werden, Schränke überquellen und die Einrichtung nicht mehr richtig zur Wohnsituation passt. Interessant ist dabei: Oft liegt das Problem nicht an fehlendem Platz. Viel häufiger sammeln sich über Jahre Gegenstände an, die kaum noch genutzt werden. Vor allem bei Renovierungen oder Umgestaltungen fällt auf, wie viele Dinge sich im Laufe der Zeit angesammelt haben. Aus diesem Grund sollte eine gelungene Wohnraumgestaltung erst einmal mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme beginnen und nicht direkt mit der Anschaffung neuer Möbel.

Die meisten Gegenstände werden kaum genutzt

Wohnexperten beobachten schon seit Jahren ein ähnliches Muster: Dinge, die seit Monaten oder sogar Jahren nicht mehr verwendet wurden, werden immer noch aufbewahrt. Dazu gehören vor allem alte Elektrogeräte, Dekorationsartikel, Bücher, Kleidung oder Möbelstücke. Diese nehmen dann meist wertvollen Platz ein. Vor allem Keller, Dachböden und Abstellräume werden schnell zu Lagerflächen für Gegenstände, die eigentlich keine Funktion mehr erfüllen. Das Problem dabei ist: Je voller diese Bereiche werden, desto schwieriger fällt es letztlich, den Überblick zu behalten. Wenn man schon einmal vor einem überfüllten Kellerregal gestanden hat, kennt man das Gefühl, etwas zu suchen und dabei auf zahlreiche Dinge zu stoßen, deren Existenz längst vergessen wurde.

Mehr Platz ohne zusätzlichen Wohnraum

Auch die steigenden Wohnkosten führen dazu, dass viele Menschen den vorhandenen Platz besser nutzen möchten. Bevor über einen Umzug oder größere Umbauten nachgedacht wird, kann es sinnvoll sein, den vorhandenen Wohnraum etwas genauer zu betrachten. Durch das Aussortieren ungenutzter Gegenstände entstehen teilweise völlig neue Möglichkeiten. Ein bislang vollgestellter Raum kann nach einer Umstrukturierung beispielsweise als Arbeitszimmer genutzt werden und ein Keller bietet wieder Stauraum für Dinge, die wirklich benötigt werden. Selbst kleinere Wohnungen können schnell deutlich großzügiger wirken, wenn überflüssige Gegenstände entfernt werden.

Warum Entrümpeln oft aufgeschoben wird

Obwohl viele Menschen wissen, dass sie sich von einigen Dingen trennen können, wird das Thema oft über Jahre geschoben. Der wahrscheinlich größte Grund dafür ist der Zeitaufwand. Hinzu kommt dann meist auch noch die Unsicherheit, was aufbewahrt und was entsorgt werden sollte. Vor allem bei größeren Haushalten oder nach vielen Jahren in derselben Wohnung kann eine systematische Entrümpelung schnell umfangreicher werden als ursprünglich geplant. Deshalb entscheiden sich viele Eigentümer und Mieter dafür, Unterstützung in Anspruch zu nehmen. Wenn man sich mit professionellen Lösungen zur Haushaltsauflösung oder Entrümpelung beschäftigt und in München oder Umgebung wohnt, stößt man beispielsweise auf Angebote von spezialisierten Firmen, wie Rümpelwelt in München. Wenn größere Mengen fachgerecht sortiert und entfernt werden sollen, spart eine solche Option viel Zeit und Nerven.

Diese Bereiche sorgen besonders oft für Unordnung

Erfahrungen aus Haushaltsauflösungen zeigen, dass sich folgende Räume besonders schnell füllen:

  • der Keller
  • der Dachboden
  • Abstellkammern
  • Garagen
  • Schränke mit Kleidung
  • Schubladen mit Elektrogeräten und Kabeln

Eine Wohnung sollte zum aktuellen Leben passen

Menschen und Umstände verändern sich schnell: Familien wachsen, Kinder ziehen aus, Hobbys wechseln und auch Arbeitsmodelle entwickeln sich weiter. Trotzdem bleiben viele Wohnungen über Jahre hinweg nahezu unverändert. Man sollte am besten immer wieder darüber nachdenken, den eigenen Wohnraum regelmäßig an die aktuelle Lebenssituation anzupassen. Dinge, die früher wichtig waren, es heute aber nicht mehr sind, müssen nicht dauerhaft Platz beanspruchen. Außerdem entstehen auch immer wieder neue Anforderungen, für die Raum geschaffen werden sollte.

Weniger Ballast schafft neue Möglichkeiten

Ein aufgeräumtes Zuhause entsteht letztlich also nicht durch möglichst viele Aufbewahrungsboxen oder zusätzliche Schränke. Mehr Wohnqualität beginnt viel eher mit der Entscheidung, sich von den Dingen zu trennen, die wirklich keinen Nutzen mehr haben. Wenn man regelmäßig aussortiert und richtig organisiert, schafft man letztlich einiges mehr an Platz, verbessert die Übersicht und erleichtert zukünftige Einrichtungsentscheidungen. Gerade deshalb gehört das Entrümpeln für viele Wohnexperten mit zu den wichtigsten Schritten auf dem Weg zu einem funktionalen und durch und durch angenehmen Zuhause.